Zum Thema „Kostenrechnung und Kalkulation“ biete ich Seminare an:


Meine Erfahrungen als Referent!

Seit 1980 habe ich zahlreiche Lehrgänge und „offene“ Seminare in den Themenbereichen Unternehmens- und Mitarbeiterführung, Produktions- und Absatzwirtschaft, KVP und Kostenrechnung für anerkannte Bildungsinstitute, Verbände u.a. Institutionen durchgeführt.

Insgesamt habe ich in meinen Seminaren und Workshops mehrere hundert angehende und etablierte Führungskräfte der mittelständischen Wirtschaft unterrichtet und trainiert. Nachstehend eine Auswahl der Teilnehmer:

In der Zeit von 1980 bis 1995 war ich als Mitglied des Prüfungsausschusses „Industriefachwirte“ und nebenberuflich langjähriger Dozent in den Fächern Produktions- und Absatzwirtschaft der SIHK Hagen tätig.

Bei der Durchführung von Seminaren und Workshops kommt mir neben meiner langjährigen Lehrtätigkeit und industriellen Berufspraxis auch meine langjährige Erfahrung als Unternehmensberater zu Gute.

Seminar 1: Grundlagen der Kostenrechnung

  • Bestimmungsfaktoren der Preisbildung
  • Kostenartenrechnung Grundlagen
  • Bedeutung der fixen und variablen Kosten
  • Was beim Aufbau eines BAB „Betriebsabrechnungsbogens“ zu beachten ist!
  • Ermittlung von Stunden- und Zuschlags­sätzen mittels BAB

Anwendung der Zuschlagskalkulation und deren Schwächen

  • Zielsetzung der Vor- und Nachkalkulation
  • Bedeutung der Zeitwirtschaft und des Arbeitsplans
  • Klassische Zuschlagskalkulation zu Vollkosten und deren Schwächen

Grundlagen der Prozesskostenrechnung und deren Vorteile

  • Wie werden „Kostentreiber“ (cost driver) ermittelt?
  • Wie werden Prozesskostensätze (Pauschalen) ermittelt?

Aufbau der Deckungsbeitragskalkulation und deren Vorteile

  • Aufbau und Prinzip der relativen Deckungs­beitragsrechnung (DBR)
  • Vorteile der DBR gegenüber der Zuschlags­kalkulation
  • Methode zur Ermittlung gewinn- und verlustträchtiger Produkte

 Angebotskalkulation

  • Angebotspolitik in preisumkämpften Märkten oder bei Preisdiktat
  • Erfassung und Verrechnung der Werkzeuginstandhaltungskosten auf den Teilepreis
  • Kalkulatorische Berücksichtigung von Savingquoten
  • Preisermittlung unter Anwendung der Zuschlagskalkulation nach Vollkosten und der relativen Deckungsbeitragsrechnung (Parallelkalkulation)

Fallbeispiele zur Preiskalkulation und Kostenanalyse

  • Kostenanalyse- und Preisanalyse mittels Costbreakdown (CBD)
  • Erstellung von aussagefähigen Kalkulationen mit Unterstützung von Standard-Software (Excel / ACCESS-Datenbank) an diversen Fallbeispielen

Ansprechpartner:

PT

Peter Thielen
peter.thielen@thielen.biz
02373 – 1 23 23


Am 17.11.2016, Seminar im IFU Institut in Lüdenscheid:

„Ertragsorientierte Kalkulation unter Preisdruck“

 

 

Seminar 2: Werkzeug- und Teile-Kalkulationen auf dem Prüfstand:

Werkzeugkonstruktion und Werkzeugmaterialen bestimmen nicht nur den Herstellungs-preis sondern auch die „Werkzeugfolgekosten“.
Die Werkzeugqualität und -auslegung beeinflusst auch die Produktionskosten der damit gefertigten Serienteile oft ganz erheblich.

Vor diesem Hintergrund werden in dem Workshop/Seminar folgende Themenschwerpunkte behandelt:

Von der Werkzeugkalkulation zum „Werkzeugmanagement“

Werkzeugkalkulation in der Praxis

  • Kostenermittlung in der Praxis: Schätzung, Einsatz von Software-Tools
  • Welche Kosten sind neben dem Netto-Werkzeugpreis noch relevant?
  • Ermittlung der Stunden- und Zuschlagssätze im Werkzeugbau
  • Deckungsbeitragskalkulation auch bei Werkzeugen?

Ziele des „Werkzeugmanagements“

  • Erfassung der Werkzeugfolgekosten (Wartung, Instandsetzung, Ersatzteilkosten)
    und deren kalkulatorische Berücksichtigung im Teile-Preis
  • Ereignisse im „Lebenslauf“ liefern Ansätze für Werkzeug-Optimierungen
  • werkzeugindividueller „KVP“ senkt Kosten und steigert Prozesssicherheit
  • Warum Inspektionspläne?

Ermittlung der Teile-Kosten mittels „Parallelkalkulation“: 

Ermittlung der Herstellkosten nach dem Verursachungsprinzip

  • Erfassung und Bewertung der Materialkosten (Zukaufteile, Lohnarbeiten, Rohmaterial)
  • Dokumentation des Arbeitsplans mit Zeiten und Kostensplitting
  • Auswirkung der Maschinenstunden- und Gemeinkostenzuschlagssätze auf die Kalkulation

Optimierungsansätze bei der Zuschlags- und Deckungsbeitragskalkulation

  • Aufbau der Zuschlagskalkulation zur Preisermittlung und deren verminderte Aussagekraft
  • Prozesskosten-Pauschalen vs. Gemeinkostenzuschläge zwecks besserer Kostengenauigkeit
  • Kostensenkung durch Aufspüren der „Kostentreiber“ in der Kalkulation
  • Aufbau der Deckungsbeitragsrechnung und deren (höhere) Aussagekraft
  • Parallelkalkulation ermöglicht Vergleich von Zuschlags- zu  Deckungsbeitragskalkulation
  • Kalkulatorische Berücksichtigung von Saving-Quoten und Teuerungsraten

Haben Sie näheres Interesse? Fordern Sie weitere Informationen an!